Marcus Rashford und Jadon Sancho bleiben bei Manchester United, während die Gespräche mit Juventus an Fahrt gewinnen
Jadon Sancho’s möglicher Abgang zu Juventus für 25 Millionen Euro
Manchester United hat Berichten zufolge ein Angebot über 25 Millionen Euro plus Boni von Juventus für Jadon Sancho akzeptiert, was eine bedeutende Entwicklung im diesjährigen Sommer-Transferfenster darstellt. Laut italienischen Medien verlaufen die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen gut, wobei Sancho selbst deutlich seine starke Präferenz geäußert hat, zu Juventus zu wechseln. Dieses Verlangen hat den Fortschritt des Deals erheblich unterstützt.
Der Wechsel von Sancho ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Die persönlichen Vertragsbedingungen werden weiterhin diskutiert, wobei das Gehalt ein wesentlicher Streitpunkt ist. Quellen zufolge ist Sancho jedoch bereit, Gehaltseinbußen hinzunehmen, um den Wechsel in die Serie A zu realisieren, was sein Engagement für den Transfer unterstreicht. Juventus’ neuer Geschäftsführer Damien Comolli drängt aktiv darauf, den Deal bald abzuschließen, was die strategische Absicht des Klubs widerspiegelt, die Offensivoptionen in diesem Sommer zu verstärken.
Sanchos Schwierigkeiten und Juventus’ Ambitionen
Sanchos Motivation für den Wechsel resultiert größtenteils aus einer schwierigen Saison bei Manchester United, in der er Schwierigkeiten hatte, sich einen festen Platz in der Startelf zu sichern. Die Form des englischen Nationalspielers ließ nach, was ihn zu einem Neuanfang veranlasste. Juventus sieht in Sancho eine Schlüsselverstärkung, um die Offensive zu stärken, insbesondere mit dem Ziel, sowohl national als auch in Europa auf höchstem Niveau zu konkurrieren.
Dieser Transfer würde eine Tradition erfolgreicher Wechsel von Manchester United in die Serie A fortsetzen, mit jüngeren Beispielen wie Scott McTominays Scudetto-Gewinn mit Napoli und Chris Smallings Erfolg in der Europa Conference League mit Roma.
Marcus Rashford: Bleibt trotz Transfergerüchten bei Manchester United
Während Jadon Sancho dem Wechsel zu Juventus näher rückt, bleibt Marcus Rashford bei Manchester United, trotz mehrerer Bemühungen, ihn in diesem Sommer zu einem neuen Klub zu transferieren. Rashford hat bereits seine ikonische Rückennummer an den Neuzugang Matheus Cunha verloren, was seine reduzierte Rolle im Kader symbolisiert.
Im Gegensatz zu Sancho hat Rashford zum Trainingsauftakt der Saison zurückgemeldet, obwohl ihm mehr Zeit eingeräumt wurde, um einen Transfer zu finden. Seine unklare Zukunft wird durch die laufende Kaderumgestaltung unter dem neuen Trainer Ruben Amorim unterstrichen, der bestrebt ist, den Kader mit neuen Verpflichtungen und Leihgeschäften zu erneuern.
Matheus Cunhas Ankunft und Kaderumbruch
Manchester United war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt aktiv und sicherte sich die Dienste von Matheus Cunha von Wolverhampton Wanderers für eine berichtete Ablösesumme von 62,5 Millionen Pfund. Cunhas Ankunft hat direkt Auswirkungen auf Rashfords Status, einschließlich der Neuvergabe von Rashfords Rückennummer.
Darüber hinaus arbeitet der Klub an einem möglichen Transfer des torgefährlichen Brentford-Stürmers Bryan Mbeumo, der in der letzten Premier-League-Saison 20 Tore erzielte. Mbeumo gilt als vielversprechende Verstärkung, um Uniteds Offensivoptionen neben Cunha weiter zu stärken.
Manchester Uniteds Kaderverwaltung und Juventus’ Strategie
Abseits der Schlagzeilen hat Manchester United in diesem Sommer auch mehrere Spieler abgegeben oder verliehen. Erfahrene Spieler wie Christian Eriksen, Jonny Evans und Victor Lindelöf haben den Klub verlassen – Evans wechselte nach seiner Karriere sogar in eine Rolle als Leiter der Leihgeschäfte. Junge Talente wie Sonny Aljofree wurden ausgeliehen, was eine umfassende Umstrukturierung unter Amorims Trainerstab widerspiegelt.
Während United um den Aufbau eines neuen Teams um frische Stars bemüht ist, strebt Juventus gleichzeitig danach, Chancen zu nutzen, um ihr Team zu erneuern. Der Klub sieht in Sancho eine entscheidende Verpflichtung, um die Offensivtiefe zu verbessern, insbesondere angesichts seiner Erfahrung in der Premier League und Bundesliga.
Dieses Sommer-Transferfenster markiert einen Wendepunkt für beide Klubs: Manchester United sucht die Verjüngung mit neuen Verpflichtungen, während Juventus bestrebt ist, mit hochkarätigen Neuzugängen seinen Status zurückzugewinnen.
Quellen
- TEAMtalk
- Offizielle Seite von Manchester United
- ESPN Soccer
Häufig gestellte Fragen
Warum hat Jadon Sancho Juventus anderen Vereinen vorgezogen?
Sancho hat ausdrücklich erklärt, dass er nur zu Juventus wechseln möchte, was den Verhandlungsprozess erleichtert hat. Seine Bereitschaft, Gehaltseinbußen hinzunehmen, unterstreicht sein Engagement für den Serie-A-Klub.
Wie ist der aktuelle Status von Marcus Rashford bei Manchester United?
Rashford bleibt vorerst bei Manchester United und hat sich zum Trainingsauftakt gemeldet, trotz Bemühungen, ihn zu transferieren. Seine Rolle im Kader wurde reduziert, was sich auch im Verlust seiner Rückennummer an den Neuzugang Matheus Cunha zeigt.
Welche Spieler verfolgt Manchester United, um die Offensive zu verstärken?
Neben Matheus Cunha verfolgt Manchester United den Brentford-Stürmer Bryan Mbeumo, der in der letzten Premier-League-Saison 20 Tore erzielte. Beide Spieler sind zentrale Bestandteile von Ruben Amorims Umstrukturierungsstrategie.
Welche Herausforderungen bestehen noch bei Sanchos Transfer zu Juventus?
Obwohl eine Ablösesumme vereinbart wurde, werden die persönlichen Vertragsbedingungen, insbesondere das Gehalt, noch verhandelt. Sanchos Bereitschaft, Gehaltseinbußen hinzunehmen, lässt jedoch auf eine baldige Einigung schließen.
Wie managt Manchester United die Abgänge im Kader in diesem Sommer?
Manchester United hat mehrere Spieler abgegeben oder verliehen, darunter erfahrene Spieler wie Eriksen und Lindelöf, als Teil einer umfassenden Kaderumstrukturierung unter Trainer Ruben Amorim.
Übersetzt von:
Johann Schmidt
Aus Hamburg stammend, bringt Johann ein scharfes Auge für Details und eine tief verwurzelte Liebe zum Fußball in unsere deutschen Übersetzungen ein. Johann studierte Linguistik, bevor er in die Welt des Sportjournalismus eintauchte, wo er Jahre damit verbrachte, über Bundesliga-Geschichten für Online-Publikationen und Fanseiten zu berichten. Bekannt für seinen klaren Stil und seine schnörkellose Herangehensweise, ist er derjenige, der dafür sorgt, dass jedes Gerücht, jedes Zitat und jeder Deal auf Deutsch genau richtig klingt.